Schlagwort-Archive: eine Hand

Nagel

Lie­be Frau G., den Nagel in ein Holz ein­schla­gen, mit einer Hand, ist auf jeden Fall mög­lich. Damit wir nicht nur dar­über schrei­ben, zei­gen wir Ihnen 2 Mög­lich­kei­ten wie die­se Auf­ga­be zu erle­di­gen ist.

Die ers­te Mög­lich­keit ist ein Schaum­stoff­stück, in das ein Schnitt mit der Sche­re gemacht wur­de, so wie im Bild gezeigt. Nun kann das Schaum­stoff­stück auf das Brett gelegt und der Nagel in den Schlitz gesteckt wer­den. Mit dem Ham­mer den Nagel leicht in das Holz trei­ben bis er steckt. Das Schaum­stoff­stück wird seit­lich abge­zo­gen und der Nagel kann jetzt mit dem Ham­mer fer­tig ver­senkt wer­den.

Die zwei­te Mög­lich­keit zei­gen wir Ihnen in einem kur­zen Film.

 

Knöpfe schließen

Das neue Jahr hat gera­de begon­nen.
Wir möch­ten Ihnen auf die­sem Wege noch­ein­mal ein gutes und zufrie­de­nes Jahr 2016 wün­schen.

Knöp­fe schlie­ßen mit einer Hand ist, wie sich wohl jeder vor­stel­len kann der es pro­biert hat, kei­ne ein­fa­che Übung. Wenn dann die Hose noch ein biss­chen eng ist, wird es eher nicht mög­lich sein, das mit einer Hand zu schaf­fen. Wir haben Ihnen Mit­te Dezem­ber bereits eine Mög­lich­keit vor­ge­stellt, wie Sie Ihre Hose mit einem ein­fa­chen Trick zuknöp­fen kön­nen.

Vor län­ge­rer Zeit schon haben wir ein Pro­dukt gefun­den, wel­ches die Auf­ga­be des Knöp­fe­schlie­ßens gut erle­di­gen kann.
Die­ser ein­fa­che Metall­griff ist so aus­ge­ar­bei­tet wor­den, dass er zum einen gut in der Hand liegt und zum ande­ren vie­le Knopf­grö­ßen abdeckt. Zusätz­lich zu die­ser Auf­ga­be kann man mit dem Knopf­schlie­ßer auch noch Reiß­ver­schlüs­se zuma­chen. Den Knopf­schlie­ßer gibt es in zwei ver­schie­de­nen Grö­ßen. Sie kön­nen Hosen- und Hem­den­knöp­fe schlie­ßen. Je enger ein Knopf­loch genäht ist, umso schwie­ri­ger wird natür­lich auch das Schlie­ßen mit dem Knopf­schlie­ßer, eben genau­so wie beim Schlie­ßen mit zwei Hän­den auch.
Der Knopf­schlie­ßer ist auch für Men­schen ent­wi­ckelt wor­den, die zwar bei­de Hän­de ein­set­zen kön­nen, aber zum Bei­spiel durch eine Erkran­kung wenig Hand­kraft oder eine ein­ge­schränk­te Fin­ger­be­weg­lich­keit haben.

Wenn Sie sich für den Knopf­schlie­ßer inter­es­sie­ren, schrei­ben Sie uns bit­te.

Hosenknopf

Aus der Praxis für die Praxis”

Mit einer Hand eine Hose zuknöp­fen ist nicht gera­de die ein­fachs­te Auf­ga­be, beson­ders nicht mit einer Hand die eine Funk­ti­ons­be­ein­träch­ti­gung hat. Es gibt vie­le Grün­de, war­um eine Hand eine Funk­ti­ons­be­ein­träch­ti­gung erfah­ren kann. Einer der Grün­de kann natür­lich die Aus­wir­kung eines Schlag­an­fal­les sein. Aber es gibt natür­lich noch eine Rei­he wei­te­rer Mög­lich­kei­ten. Bei­spiel­haft möch­ten wir hier nur die Aus­wir­kun­gen der Gicht erwäh­nen.
Egal was der Grund im Ein­zel­nen ist, gemein­sam ist allen die Aus­wir­kun­gen im All­tag.



Eine Schwie­rig­keit kann das Zuknöp­fen einer Hose sein. Aber bevor Sie die Lieb­lings­ho­se aus­ran­gie­ren, pro­bie­ren Sie doch unse­ren Tipp. Ein Haar­gum­mi wird in das Knopf­loch der Hose ein­ge­fä­delt und ein neu­er Knopf muß an die Hose genäht wer­den. Das ist alles, jetzt kön­nen Sie die Hose zuknöp­fen, ohne dass Sie frem­de Hil­fe brau­chen. Wir den­ken, ein Ver­such ist das Wert, oder?

Aphasie macht sprachlos [3]

Wir haben vor 3 Wochen die Annä­he­rung an das The­ma Apha­sie mit einem Gedan­ken­ex­pe­ri­ment begon­nen. Gedan­ken­ex­pe­ri­ment des­we­gen, weil wir nicht von Apha­sie betrof­fen sind. Den­noch möch­ten wir uns mit dem The­ma beschäf­ti­gen. Da es um Men­schen geht, kön­nen wir mit­tels Vor­stel­lungs­kraft und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen ver­su­chen, uns in die Situa­tion der han­deln­den Per­so­nen zu ver­set­zen. Die Fort­set­zung unse­res Gedan­ken­ex­pe­ri­men­tes führt uns also heu­te zu den ande­ren Per­so­nen, die von Apha­sie mit­be­trof­fen sind. Für unser Expe­ri­ment geben wir unse­ren Per­so­nen Namen und machen sie “greif­ba­rer”. In Gedan­ken las­sen wir heu­te Katha­ri­na, Han­nes und Karl selbst spre­chen:

Katha­ri­na, 38 Jah­re, Ein­zel­han­dels­kauf­frau, Ehe­frau von Peter, Trom­pe­te­rin im Musik­ver­ein

Mein Mann Peter ist von einer Minu­te zur nächs­ten ein ande­rer Mensch gewor­den. Peter hat sich natür­lich durch den Schlag­an­fall auch kör­per­lich ver­än­dert, schwie­ri­ger aber fin­de ich sei­ne Sprach­lo­sig­keit. Unse­re Lebens­si­tua­ti­on hat sich durch den Schlag­an­fall und die Apha­sie radi­kal ver­än­dert. Dadurch dass ich im Berufs­le­ben ste­he, kann ich die finan­zi­el­le Absi­che­rung unse­rer Fami­lie eini­ger­ma­ßen auf­recht erhal­ten. Die Viel­fach­be­las­tung Mut­ter, Allein­ver­die­ne­rin und Betreue­rin für mei­nen Mann, strengt mich sehr an und for­dert viel Kraft. Selbst­ver­ständ­lich möch­te ich mit Peter wei­ter leben, auch wenn das anstren­gend ist und wahr­schein­lich blei­ben wird. Wir wer­den das schon meis­tern. Wobei es, das möch­te ich nicht ver­heim­li­chen, auch Tage gibt, da könn­te ich die Wän­de hoch gehen. War­um Peter, war­um wir? Fra­gen und Frus­tra­tio­nen. Auch das gehört dazu. Dann wie­der Erfol­ge, wenn Peter etwas ben­ne­nen kann sich den Namen mer­ken oder aus­spre­chen kann — Fort­schritt. Das ist für mich in Inter­val­len ein Wech­sel­bad der Gefüh­le. Manch­mal, gera­de wenn die Kin­der eine schwie­ri­ge Pha­se haben, füh­le ich mich rich­tig allei­ne und ver­las­sen. Mir hilft dann oft der Pro­be­abend im Musik­ver­ein. Ein­fach mal für mich sein, ande­re Men­schen tref­fen und Musik machen, reden und gesel­lig zusam­men­sit­zen. Im All­tag muss ich immer wie­der auf­pas­sen, dass ich Peter nicht alles abneh­me. Unse­re Ergo­the­ra­peu­tin hat das ganz gut erklärt. Für Peter sind die All­tags­din­ge nicht ein­fach nur Hür­den und Pro­ble­me. Nein, es sind auch wich­ti­ge Trai­nings­ele­men­te zur Ver­bes­se­rung sei­nes Gesund­heits­zu­stan­des. Aus die­ser Sicht soll ich Peter am bes­ten nur dann unter­stüt­zen, wenn er mit einer Situa­ti­on gar nicht zurecht kommt oder er ein­fach zu müde ist, um eine Situa­ti­on zu lösen. Wich­tig ist laut unse­rer Ergo­the­ra­peu­tin auch, den Tag nicht in eine Dau­er­the­ra­pie­ein­heit zu ver­wan­deln. Das leuch­tet mir ein, nie­mand kann den gan­zen Tag bei allen Din­gen immer nur ler­nen und üben. Ob ich immer das rich­ti­ge Maß fin­de kann mir Peter mitt­ler­wei­le ganz gut signa­li­sie­ren. Wenn ich mal nicht auf­pas­se, mer­ke ich es spä­tes­tens wenn Peter im Tun ein­schläft.”

Han­nes, 15 Jah­re, und Karl, 17 Jah­re, Gym­na­si­um, Fuß­ball und Schwimm­ver­ein

“Wenn Han­nes und ich mal wie­der Zoff haben oder wir bei­de in der Schu­le rich­tig am Kämp­fen sind weil Pro­ben anste­hen, kann es schon mal sein, dass Papas Art nervt. Anstatt zu hel­fen oder, wie er es vor dem Schlag­an­fall manch­mal mach­te, mit uns Fuß­ball zu spie­len, pas­sen wir auf ihn auf. Das ist sehr gewöh­nungs­be­dürf­tig. Es fühlt sich selt­sam an. Der Vor­teil ist es aber schon, weil schimp­fen kann Papa auch nicht mit uns.”
“Karl hat es schon bes­ser, er bleibt ein­fach mal län­ger weg, wäh­rend ich ich immer frü­her daheim sein muss. Was ich ich genies­se, ist mit Papa Fuß­ball im Fern­se­hen zu schau­en. Papa kann nicht ver­nünf­tig reden, den­noch muß ich auch auf ihn hören, das fin­de selt­sam und fällt mir manch­mal schwer. Was ich mir gar nicht vor­stel­len kann ist, wie es sich anfühlt wenn man nicht die Türe öff­net wenn es klin­gelt, weil man nicht spre­chen kann.”
“Ja, Han­nes, mich wür­de es inter­es­sie­ren wie es für Papa ist, wenn er ein­fach nicht sagen kann was er gera­de sagen möch­te.”

Wir haben ver­sucht eine Fami­lie zu zeich­nen, um das The­ma Apha­sie greif­ba­rer zu machen. Im Schrei­ben wird es deut­lich, das ist nicht leicht und kei­nes­falls lässt sich das über einen Kamm sche­ren. Da jeder Mensch und jede Fami­lie anders ist und eine eige­ne Lebens­ge­schich­te hat, kann unse­re erfun­de­ne Rei­he um eine fik­ti­ve Fami­lie nur ein Denk­an­stoß sein. Ein Denk­an­stoß, um sich mit dem The­ma Apha­sie und Schlag­an­fall aus­ein­an­der zu set­zen. Viel­leicht kön­nen wir so einen Bei­trag leis­ten dass der ein oder ande­re etwas mehr Ver­ständ­nis für Aphasiker und von Apha­sie mit­be­trof­fe­nen auf­brin­gen kann.

Aphasie macht sprachlos [2]

Letz­te Woche haben wir die Annä­he­rung an das The­ma Apha­sie mit einem Gedan­ken­ex­pe­ri­ment begon­nen. Gedan­ken­ex­pe­ri­ment des­we­gen, weil wir nicht von Apha­sie betrof­fen sind. Den­noch möch­ten wir uns mit dem The­ma beschäf­ti­gen. Da es um Men­schen geht, kön­nen wir mit­tels Vor­stel­lungs­kraft und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen ver­su­chen, uns in die Situa­ti­on der han­deln­den Per­so­nen zu ver­set­zen. Die Fort­set­zung unse­res Gedan­ken­ex­pe­ri­men­tes führt uns also heu­te zu ver­schie­de­nen Per­so­nen. Alle Per­so­nen sind mit­tel- oder unmit­tel­bar von einer Apha­sie nach Schlag­an­fall betrof­fen. Für unser Expe­ri­ment geben wir unse­ren Per­so­nen Namen und machen sie “greif­ba­rer”. In Gedan­ken las­sen wir Peter selbst spre­chen:

Peter, 40 Jah­re, Maschi­nen­schlos­ser, Fuß­ball­ver­ein aktiv, sport­li­che Lei­tung Jugend­fuß­ball, Schlag­an­fall vor 2 Jah­ren, Apha­sie, Halb­sei­ten­läh­mung rechts, ver­hei­ra­tet, 2 Kin­der

“Damals, nach mei­nen Schlag­an­fall, als ich die not­fall­me­di­zi­ni­sche Behand­lung hin­ter mir hat­te, erin­ne­re ich mich noch gut an eine bestimm­te Situa­ti­on. Mei­ne Ergo­the­ra­peu­tin hielt mir eine Fei­le hin. Ich kann­te das Werk­zeug, klar bei mei­nem Beruf. Nur, wie heißt das Ding was ich sehe? Ich grü­bel­te und zer­mar­ter­te mir das Gehirn. Umsonst, mir fiel der Name nicht ein. Das geht mir öfters so. Ich erken­ne Din­ge oder ich weiß wenigs­tens, dies hab ich schon gese­hen. Der Name der Din­ge ist nicht greif­bar. Mir liegt es auf der Zun­ge, aber es kommt mir nicht über die Lip­pen. Nach Wor­ten rin­gen das ist mei­ne Haupt­be­schäf­ti­gung, so scheint es mir. Wenn nur nicht alles so anstren­gend und kräf­te­rau­bend wäre. Das stän­di­ge Über­le­gen macht mich müde. Oft wür­de ich ger­ne noch etwas sagen, schaf­fe es ein­fach wegen mei­ner Müdig­keit nicht mehr. Klar, auch mei­ne Halb­sei­ten­läh­mung for­dert mich kräf­te­mä­ßig. Leich­tes­te Auf­ga­ben, die ich frü­her ganz ein­fach, so im “vor­bei­ge­hen” erle­digt habe, fal­len mir heu­te schwer. Ich brau­che viel mehr Zeit für alles. Ich brau­che Zeit zum Über­le­gen, Zeit zum Schu­he bin­den, Zeit zum Hören und ver­ar­bei­ten. Zeit und immer wie­der Zeit. Katha­ri­na will los zum Ein­kau­fen und ich soll mit. Einer­seits ist das pri­ma, mal wie­der raus, was ande­res sehen. Wenn da nur nicht alles so schnell gehen wür­de. Mir ist schon klar dass es an mir liegt, aber es ist eben alles schnel­ler als in mei­ner Wirk­lich­keit. Wir brau­chen noch Wasch­mit­tel! Bis ich das Wasch­mit­tel gefun­den habe, hät­te Katha­ri­na wahr­schein­lich schon den hal­ben Laden in den Ein­kaufs­wa­gen geräumt. An der Kas­se flit­zen wir nur so durch und schon sind wir wie­der zuhau­se. Neu­lich haben wir Memo­ry gespielt und ich den­ke, dass mir Kar­ten güns­tig gelegt wur­den damit ich auch ein Erfolgs­er­leb­nis habe. Hat lei­der nicht geklappt. Ich habe kei­ne Paa­re gefun­den und füh­le mich reich­lich blöd im Kopf. Manch­mal, wenn ich jeman­den vom Fuß­ball­ver­ein tref­fe fällt mir auf, wie schwie­rig es sein muss mit mir zu reden. Da wird mir eine Fra­ge gestellt und ehe ich rich­ti­ge Wor­te fin­de, erhal­te ich prompt die Ant­wort vom Fra­gen­den. Das ist komisch. Ich bemü­he mich ja, aber ganz so schnell geht es eben nicht. Vie­le Men­schen kön­nen ein­fach die Pau­sen in einem Gespräch mit mir nicht aus­hal­ten. Das frus­triert mich und manch­mal den­ke ich, es wird doch wohl mal die­ser Traum end­lich zu Ende sein. Ist er sicher nicht, das ahne ich. Mein Ziel ist es, end­lich wie­der am Ver­eins­le­ben teil­neh­men zu kön­nen — dar­auf arbei­te ich hin und bin froh, dass mei­ne Frau und auch mei­ne Kin­der mir dabei hel­fen wie sie kön­nen.”

Umfäng­lich über die Pro­ble­me zu berich­ten ist nicht leicht mög­lich. Jeder Mensch ist anders. Jede Lebens­ge­schich­te ist anders. Somit kön­nen wir sicher kein kom­plet­tes oder all­ge­mein gül­ti­ges Bild von Apha­sie zeich­nen. Wich­tig ist uns, dass wir Sie zum Nach­den­ken anre­gen kön­nen. Wir wol­len in ande­rer als der sonst übli­chen Wei­se über Apha­sie berich­ten. Nächs­te Woche schreibt Peters Frau Katha­ri­na wie sie Peter erlebt und was Ihre Schwie­rig­kei­ten sind. Auch Peters Kin­der kom­men zu Wort.

Wischen statt Tippen

Die Idee zu mei­nen heu­ti­gen Bei­trag ist abso­lut zufäl­lig ent­stan­den. Heu­te habe ich mit einem klei­nen Tablet-PC im Inter­net nach geeig­ne­ten The­men für unse­ren Blog recher­chiert.

Technisches

  • App = Anwen­dungs­soft­ware (engl. App­li­ca­ti­on)
  • Tablet-PC = ein trag­ba­rer, fla­cher Com­pu­ter ohne aus­klapp­ba­re mecha­ni­sche Tas­ta­tur
  • Smart­pho­ne = Mobil­te­le­fon mit Com­pu­ter­funk­tio­na­li­tät
  • Pha­blet = gro­ßes Smart­pho­ne

Ich tue das ger­ne mit dem Tablet-PC, da ich mich dabei nicht unbe­dingt an den Schreib­tisch set­zen muss. Auch fin­de ich es gut, die neu­es­ten Nach­rich­ten so zu emp­fan­gen und mich für den Tag schlau zu machen.
Aber nun zum The­ma. Tablet-PCs haben, genau­so wie Smart­pho­nes, einen Touch­bild­schirm, auf dem bei Bedarf, also genau dann wenn man Ein­ga­ben täti­gen muss, eine Tas­ta­tur ein­ge­blen­det wird. Die­se Tas­ta­tur reagiert dann wie eine nor­ma­le Tas­ta­tur vom PC, nur dass man am Tablet-PC natür­lich kei­ne Tas­ten spü­ren kann. Es fehlt die hap­ti­sche (fühl­ba­re) Rück­mel­dung.

Beim Schrei­ben des Such­wor­tes bin ich dann wohl mit dem Fin­ger über die Tas­ta­tur gerutscht. Zu mei­ner Ver­wun­de­rung konn­te ich einen wei­ßen Strich ent­de­cken und die Wort­vor­schau zeig­te mir auch einen Vor­schlag an. Nun habe ich ein wenig her­um­pro­biert und fest­ge­stellt, dass das wohl eine Funk­ti­on sein muss. Um ein Wort ein­zu­ge­ben, bin ich mit dem Fin­ger von Buch­sta­be zu Buch­sta­be gefah­ren, ohne den Fin­ger dabei von der Tas­ta­tur abzu­he­ben. Die Wort­vor­schau zeig­te mir schnell und zuver­läs­sig pas­sen­de Vor­schlä­ge an.

Bei der Suche nach die­ser Funk­ti­on habe ich erfah­ren, dass die­se Tech­nik auch sli­den, wischen oder glei­ten genannt wird. Damit die Tas­ta­tur auf Ihrem Gerät das auch mit­macht, müs­sen Sie even­tu­ell in den Ein­stel­lun­gen der Tas­ta­tur das Wischen anwäh­len. Soll­ten Sie hier­zu kei­ne Mög­lich­keit fin­den, lohnt sich even­tu­ell eine neue Tas­ta­tur. Da auch die Tas­ta­tur auf die­sen Gerä­ten eine App ist, ver­wun­dert es nicht, dass es Tas­ta­tur-Apps gibt, die die­se Funk­ti­on für nahe­zu alle Gerä­te zum Nach­rüs­ten anbie­tet. Die­se Apps gibt es kos­ten­pflich­tig oder auch kos­ten­los.
Nun kön­nen Sie anstatt auf die klei­nen Buch­sta­ben­fel­der zu tip­pen, ein­fach über die Tas­ta­tur wischen und das gewünsch­te Wort wird vor­ge­schla­gen. Mit etwas Übung kann man auf die­se Art und Wei­se rich­tig schnell schrei­ben. Das Schö­ne dar­an ist aber auf jeden Fall, dass das Schrei­ben mit einer Hand sehr gut mach­bar ist.

Angebot zum Dialog

Wenn Sie die Pro­duk­te oder die Bei­trä­ge auf unse­rer Sei­te anse­hen und lesen haben Sie sich viel­leicht gefragt, ob ein Pro­dukt wirk­lich für Sie passt. Wel­che All­tags­hil­fe ist für mich die rich­ti­ge? Ist zum Bei­spiel der Fin­ger­na­gel­schnei­der “kro­ko­dil” für mich pas­send? Wir vom team-hilf­reich haben uns die­se oder ähn­li­che Fra­gen auch schon gestellt. Für uns ent­ste­hen die Fra­gen, bevor wir den jewei­li­gen Arti­kel pro­du­zie­ren. Gemäß unse­rem Mot­to “Auf unse­rer Sei­te dreht sich alles um Ihre eine Hand”, bit­ten wir Exper­ten um Ihre Mei­nung zum Pro­dukt.

Kurzinfo Schlaganfall

Jeder Schlag­an­fall ist ein aku­ter Not­fall und muss so schnell wie mög­lich behan­delt wer­den. Es zählt jetzt jede Minu­te!
Wenn jemand Schlag­an­fall-Sym­pto­me hat, täti­gen Sie den Not­ruf 112. Durch schnel­les Han­deln las­sen sich in vie­len Fäl­len die Fol­gen des Schlag­an­fal­les mini­mie­ren.

Typi­sche Sym­pto­me

  • Läh­mung oder Schwä­che in Gesicht, Arm oder Bein
  • Ver­wirrt­heit, undeut­li­che Spra­che
  • Seh­ver­schlech­te­rung, meis­tens ein­sei­tig
  • Schwin­del und Koor­di­na­ti­ons­schwie­rig­kei­ten
  • hef­ti­ge Kopf­schmer­zen

Wir ver­bes­sern und ver­fei­nern solan­ge bis wir den­ken, dass ein Pro­dukt für vie­le Men­schen pas­send und unter­stüt­zend ist. Ob eine All­tags­hil­fe für Sie im spe­zi­el­len Fall unter­stüt­zend ist oder nicht, kön­nen wir im Vor­aus natür­lich nicht ein­schät­zen. Wir bie­ten Ihnen des­halb an, schrei­ben Sie uns oder rufen Sie uns an, um genau die­se Fra­ge in Ihrer spe­zi­el­len Situa­ti­on zu klä­ren.
Um beim Bei­spiel “kro­ko­dil” zu blei­ben, wird man deut­lich sehen kön­nen, dass der Ein­satz des “kro­ko­dil” bei einem Unfall­be­trof­fe­nen mit einer schlaf­fen Läh­mung an einer Hand sehr gut für bei­de Hän­de funk­tio­nie­ren kann. Bei einer spas­ti­schen Läh­mung an einer Hand, zum Bei­spiel nach Schlag­an­fall, kann das “kro­ko­dil” nur an der funk­ti­ons­tüch­ti­gen Hand ein­ge­setzt wer­den.

Viel­leicht soll­te ich jetzt noch die bei­den Begrif­fe schlaf­fe und spas­ti­sche Läh­mung erläu­tern. Die schlaf­fe Läh­mung tritt unter ande­rem nach Unfäl­len auf. Die­se mecha­nisch-trau­ma­ti­sche Ursa­che unter­bricht die Reiz­über­tra­gung vom Rücken­mark zum Mus­kel. Die Hand erlei­det eine schlaf­fe Läh­mung. Eine spas­ti­sche Läh­mung tritt oft nach einem Schlag­an­fall auf. Typi­scher­wei­se ist nach einem Schlag­an­fall die Läh­mung der betrof­fe­nen Kör­per­hälf­te anfangs schlaff. Spä­ter, nach Stun­den oder Tagen, stellt sich in der Regel eine Spas­tik ein. Die­se Spas­tik – eine Erhö­hung der Grund­span­nung bestimm­ter Mus­kel­grup­pen — tritt nur bei Läh­mun­gen auf, die durch Gehirn- oder Rücken­marks­schä­den bedingt sind. Die Spas­tik stellt gewis­ser­ma­ßen den Ver­such des Gehirns dar, ein gelähm­tes Kör­per­teil wei­ter­hin benut­zen zu wol­len. Am gelähm­ten Arm span­nen sich die Mus­keln an, die den Arm an den Kör­per pressen.[1]

Quel­len
[1] www.aok.de
wei­te­re Infor­ma­ti­ons­quel­len: www.myhandicap.de, www.schlaganfallallianz.de

Sie sind Experte

Das ist ja mal eine Über­schrift, mit der Sie sich viel­leicht im ers­ten Moment gar nicht in Ver­bin­dung brin­gen. Wir sind aber über­zeugt das stimmt so, und zwar voll und ganz.
Wir möch­te das ger­ne erklä­ren und begin­nen zuerst mit einer klei­nen Schlei­fe beim team-hilf­reich. Wir bie­ten Ihnen Ide­en, Tipps und Tricks, Bei­trä­ge und nicht zuletzt Pro­duk­te die hel­fen sol­len, Ihren All­tag etwas leich­ter zu machen. Damit wir das machen kön­nen, brau­chen wir vie­le Infor­ma­tio­nen und Sach­kennt­nis. Die­ses Wis­sen haben wir durch unse­re Beru­fe und der Tat­sa­che, dass wir uns mit dem The­ma “eine Hand” schon lan­ge aus­ein­an­der­set­zen. Sozu­sa­gen wären wir Exper­ten, wir möch­ten uns aber lie­ber als sach­kun­dig bezeich­nen.

wiki­pe­dia schreibt:
Ein Exper­te (vom frz. expert, „sach­kun­dig, erfah­ren“, zu lat. exper­tus „erfah­ren, kun­dig, erprobt“[1]), auch Fachmann/Fachfrau (Plu­ral Fach­leu­te), Fach- oder Sach­kun­di­ger oder Spe­zia­list, ist eine Per­son, die über über­durch­schnitt­lich umfang­rei­ches Wis­sen auf einem Fach­ge­biet oder meh­re­ren bestimm­ten Sacher­schlie­ßun­gen oder über spe­zi­el­le Fähig­kei­ten ver­fügt. Neben dem theo­re­ti­schen Wis­sen kann eine kom­pe­ten­te Anwen­dung des­sel­ben, also prak­ti­sches Hand­lungs­wis­sen, für einen Exper­ten kenn­zeich­nend sein.
[1]Artikel Exper­te in: Deut­sches Fremd­wör­ter­buch, 2. Auf­la­ge, Band 5 (Eau de Colo­gne — Futu­ris­mus). De Gru­y­ter, Ber­lin und New York 2004, S. 503–506.
Quel­le http://de.wikipedia.org/wiki/Experte

In einem Tele­fo­nat das wir vor kur­zem füh­ren durf­ten, ging es um die Fra­ge, ob der Fin­ger­na­gel­schnei­der “kro­ko­dil” für eine Per­son pas­send ist oder nicht. Wir haben das “kro­ko­dil” geschickt, um die­se Fra­ge durch das prak­ti­sche Tun klä­ren zu las­sen. Im Gespräch wur­de deut­lich, dass das Fin­ger­nä­gel­schnei­den mit einer Hand zu machen ist. Beim ers­ten Ver­such nicht ganz ein­fach, aber es geht mit ein wenig Übung ganz gut. Die­se Rück­mel­dung war schön für uns, doch dann kam auch der Punkt zur Spra­che, dass die betrof­fe­ne Per­son sich lie­ber die Fin­ger­nä­gel von Ihrem Part­ner schnei­den las­sen will und somit unser “kro­ko­dil” nicht dau­ernd und unbe­dingt braucht. Die­se Erklä­rung war so plau­si­bel und nach­voll­zieh­bar, dass im Gespräch der Satz fiel: “Sie und ihre Frau sind die Exper­ten.” Nie­mand kann bes­ser ver­ste­hen was in der Part­ner­schaft wich­tig ist, als die bei­den Per­so­nen, um die es geht. Und die Per­son, die nur eine Hand in vol­lem Umfang nut­zen kann, ist ein abso­lu­ter Exper­te in genau die­sen Pro­ble­men und Fra­gen, eben genau in die­sem Leben mit einer Hand. Nie­mand kann das bes­ser beur­tei­len was gut und hilf­reich in die­ser Situa­ti­on ist. Genau des­we­gen sagen wir: Sie sind Exper­te.
Wir vom team-hilf­reich sind neu­gie­rig und blei­ben am The­ma dran. Wir pro­bie­ren die ver­schie­dens­ten Din­ge, wie zum Bei­spiel ein­hän­di­ges Klet­tern. Nur soviel dazu — es geht.
Wir fra­gen viel und sind inter­es­siert, somit sind wir viel­leicht doch auch Exper­ten?
Lie­be Grü­ße an euch Bei­de, ohne die es die­sen Arti­kel wahr­schein­lich so nicht geben wür­de.

Nachspeise leicht gemacht

Mousse au Cho­co­la­te mit einer Hand zube­rei­ten ist mit unse­rem Stay­bow­li­zer und einem klei­nen Tipp beim Quir­len mög­lich. Die Mousse haben wir ganz bewusst aus­ge­sucht, da man hier­bei quir­len muss und ein Was­ser­bad braucht.

Der Stay­bow­li­zer ver­trägt Tem­pe­ra­tu­ren bis zu 260°C, also haben wir kein Pro­blem den Stay­bow­li­zer auf einen Topf zu legen, in dem Was­ser bis zum Sie­de­punkt erhitzt wird. Aber wozu brau­chen wir den Stay­bow­li­zer? Das ist leicht erklärt.
Wer nicht einen Sim­mer­topf sein eigen nennt, stellt einen klei­ne­ren Topf oder eine Schüs­sel in den grö­ße­ren mit Was­ser befüll­ten Topf und erwärmt dar­in die Scho­ko­la­de. Pro­ble­ma­tisch ist es dabei, wenn sich der klei­ne­re Topf beim Rüh­ren zu dre­hen beginnt. Im Film kön­nen Sie sehen wie sta­bil unser klei­ne­rer Topf mit der Scho­ko­la­de bleibt, dank des Stay­bow­li­zers. Nun ist das Rüh­ren der Scho­ko­la­de mit einer Hand kein Pro­blem mehr.
Wei­ter geht es mit der gekühl­ten Sah­ne, die­se muss in einem hohen Gefäss geschla­gen wer­den. Hier­zu bedie­nen wir uns eines Meß­be­chers mit Hen­kel. Die­ser Meß­be­cher wird mit dem Hen­kel in die Besteck­schub­la­de ein­ge­klemmt und schon ist das Quir­len der Sah­ne mit einer Hand kein Pro­blem und gelingt ganz ein­fach.
Jetzt soll die Scho­ko­la­de und der Kaf­fee in der gekühl­ten Schüs­sel unter die Sah­ne geho­ben wer­den. Auch hier­zu las­sen wir uns vom Stay­bow­li­zer hel­fen. Er leis­tet wie­der groß­ar­ti­ge Diens­te, denn er fixiert die Schüs­sel fest auf der Arbeits­plat­te, so dass Sie die Zuta­ten gut ver­men­gen kön­nen ohne dass die Schüs­sel ver­rutscht.

Unser Tipp:

Mousse au Chocolate, ohne Ei

400ml Sah­ne
3–4 El star­ker Kaf­fee
260gr Bit­ter­scho­ko­la­de

Sah­ne kühl stel­len. Eine Blech­schüs­sel eben­falls kühl stel­len. Die Scho­ko­la­de im Was­ser­bad schmel­zen und anschlie­ßend etwas küh­len, die Scho­ko­la­den­mas­se muss leicht zäh­flüs­sig wer­den. Sah­ne steif schla­gen und dann die Scho­ko­la­den­mas­se und den Kaf­fee unter­he­ben. Die Mousse au Cho­co­la­te im Kühl­schrank auf­he­ben (wenn es über­haupt etwas zum Auf­he­ben geben soll­te).

Fül­len Sie die Mousse in klei­ne Glä­ser wie zum Bei­spiel Likörglä­ser oder in klei­ne Schäl­chen. Gar­nie­ren Sie Ihre Mousse mit Frucht­stück­chen oder einem Min­ze­blatt. Sie kön­nen auch mit einem Löf­fel einen Klecks fei­ner Mar­me­la­de auf die Mousse set­zen.
Guten Appe­tit und viel Freu­de beim Expe­ri­men­tie­ren wünscht Ihnen das team-hilf­reich.