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Hallo Welt, mein Name ist Stefan Werner und ich betreue die Webseite vom team-hilfreich.

Die Notfalldose

Erste Hilfe aus dem Kühlschrank

Wir möch­ten die­se genia­le Idee auf­grei­fen und wür­den uns sehr wün­schen, dass sie sich wei­ter ver­brei­tet. Was pas­siert, wenn ich zu Hau­se Hil­fe benö­ti­ge, wenn der Ret­tungs­dienst kommt?
Die meis­ten Men­schen haben zu Hau­se bereits einen Not­fall­plan, einen Impf­pass und einen Medi­ka­men­ten­plan, even­tu­ell auch eine Pati­en­ten­ver­fü­gung.

Wenn sie Hil­fe benö­ti­gen: wel­cher Ange­hö­ri­ge soll infor­miert wer­den? Wie ist die­ser erreich­bar? Auch die Fra­ge nach der Kran­ken­ver­si­che­rung kann in Not- und Stress-Situa­tio­nen nicht immer zuver­läs­sig beant­wor­tet wer­den. Zu sehr ist man zum Bei­spiel auf­ge­regt und ver­gisst etwas, ein­mal abge­se­hen bei Ohn­macht oder Bewusst­lo­sig­keit.

Meist ist es für die Ret­ter nicht mög­lich her­aus­zu­fin­den, wo sich die Not­fall­da­ten im Haus­halt befin­den. Aber auch für Ange­hö­ri­ge, Freun­de, Bekann­te ist dies in Not­si­tua­tio­nen eine gro­ße Hil­fe.

Die Notfalldose ist die Lösung.

Haus­tür ⇒ Küche ⇒ Kühl­schrank ⇒ Not­fall­in­for­ma­ti­on

 

Sie steht immer in der KÜHL­SCHRANK­TÜR und ist mit dem oben im Bild gezeig­ten Auf­kle­ber gekenn­zeich­net.
Ein Auf­kle­ber auf der Innen­sei­te der Woh­nungs­tü­re und auf der Kühl­schrank­tü­re gibt den Ret­tern den Hin­weis, wo sie die not­fall­re­le­van­ten Infor­ma­tio­nen fin­den.

Die wich­ti­gen Not­fall­da­ten wer­den in ein Not­fall­blatt ein­ge­tra­gen. Das Not­fall­blatt wird gerollt und in die Dose gege­ben.

Zum Bei­spiel fin­den die Ret­tungs­diens­te jetzt in der Dose:

  • Name, Geburts­da­tum
  • Kran­ken­kas­se
  • Ange­hö­ri­ger oder Kon­takt­per­so­nen mit Kon­takt­da­ten wie Tele­fon­num­mer
  • Haus­arzt
  • Medi­ka­ti­on, All­er­gi­en, Krank­hei­ten
  • benö­tig­te Hilfs­mit­tel
  • Daten der unter­stüt­zen­den Diens­te oder Ein­rich­tun­gen

Die Not­fall­da­ten haben somit einen fes­ten Ort und kön­nen in jedem Haus­halt ein­fach gefun­den wer­den. Wir fin­den, das ist eine sehr sinn­vol­le Idee, die nicht nur für den älte­ren Men­schen hilf­reich ist. Auch jün­ge­re Men­schen kön­nen einen Not­fall erlei­den, zum Bei­spiel durch All­er­gi­en oder Dia­be­tes. Die­se Vor­er­kran­kung muss bei einer Behand­lung berück­sich­tigt wer­den.

Fra­gen Sie bei Ihrer Gemein­de, Senio­ren­bei­rat oder Ihrer Kran­ken­kas­se nach. Vie­ler­orts wird die­ser klei­ne Not­fall­hel­fer ver­güns­tigt oder auch umsonst abge­ge­ben.

Die Not­fall­do­se — ein klei­ner aber genia­ler Hel­fer in der Not, der mög­li­cher­wei­se Leben ret­ten kann.

Haare waschen mit einer Hand

Eine Sham­poo­fla­sche öff­nen schafft man in der Regel mit einer Hand. Aber wie bekom­me ich das Sham­poo ohne gro­ße Ver­lus­te auf den Kopf?
In der Reha­bi­li­ta­ti­on lernt man dies in der Regel mit fol­gen­der Tech­nik:
In der Dusche auf dem Dusch­ho­cker sit­zend, etwas Sham­poo auf den Ober­schen­kel geben, es mit den Fin­gern so gut wie mög­lich auf­neh­men und ab auf den Kopf. Ich fand das schon immer schwie­rig, da viel Sham­poo wo anders lan­det als es soll.
Eine ande­re Mög­lich­keit ist, das Sham­poo direkt auf den Kopf zu schüt­ten. Eben­falls unprak­tisch, da die Dosie­rung schlecht zu hand­ha­ben ist.
Mir gefällt die Lösung der Haar­sei­fe oder auch des fes­ten Sham­poos sehr gut.
In immer mehr Dro­ge­rie­märk­ten fin­den sich mitt­ler­wei­le Haar­sei­fen oder fes­te Sham­poos. Sie schau­en aus wie ein her­kömm­li­ches Stück Sei­fe, haben aber spe­zi­el­le, für das Haar pas­sen­de Inhalts­stof­fe.
Von der Hand­ha­bung sind sie sim­pel:
Sie rei­ben die Sei­fe in Ihr nas­ses Haar und waschen Ihre Haa­re wie gewohnt. Allei­ne durch das Rei­ben der Sei­fe auf dem nas­sen Haar ver­teilt sich die Sei­fe sehr gut und schäumt auf. Die Sei­fe lässt sich leicht aus­wa­schen.
Die Sei­fen­stü­cke las­sen sich gut grei­fen, man kann auch ein Stück abschnei­den, um sie zu ver­klei­nern. Nach dem Gebrauch legt man sie in eine Sei­fen­scha­le zum Trock­nen.
Es gibt ver­schie­den Sor­ten an Sei­fe für diver­se Haar­ty­pen. Ob tro­cke­nes Haar, ob fet­ti­ges oder zu Schup­pen nei­gen­des Haar. Sie sind sehr ergie­big und man kann mit einem Sei­fen­stück sei­ne Haa­re oft­mals waschen.


Haar­sei­fen und fes­te Sham­poos sehen gleich aus und sind somit nicht leicht zu unter­schei­den. Die bei­den Pro­duk­te unter­schei­den sich durch ihre Grund­zu­ta­ten. Bei der Haar­sei­fe sind das: Lau­ge und Fett oder Öl. Bei fes­tem Sham­poo sind Ten­si­de auf Zucker- oder Kokos­ba­sis oder Sodi­um Lau­ryl Sul­fat (SLS) bezie­hungs­wei­se Sodi­um Laureth Sul­fat (SLES) die Grund­zu­ta­ten.


Haarseifen

sind tat­säch­lich soge­nann­te gesie­de­te Sei­fen mit der Grund­zu­tat Lau­ge und Fett, die bei der Her­stel­lung mit­ein­an­der ver­sei­fen. Je nach­dem mit wel­chen Fet­ten oder Ölen die Sei­fen her­ge­stellt wur­den, sind sie mehr oder weni­ger rück­fet­tend. Haar­sei­fen schäu­men meist wenig auf. Sie haben den Nach­teil, dass sie bei sehr kalk­hal­ti­gen Was­ser eine soge­nann­te „Kalk­sei­fe“ bil­den kön­nen. Man bemerkt dies nach dem Haa­re­wa­schen. Es bleibt das Gefühl zurück, dass Rück­stän­de von der Sei­fe im Haar ver­blie­ben sind. Abhil­fe schafft hier eine soge­nann­te „Sau­re Rin­se“. Dies ist eine Haar­spü­lung nach der Haar­wä­sche mit einer spe­zi­el­len Mischung aus Apfel­es­sig und Was­ser.

Festes Shampoo

ist, ein­fach beschrie­ben, ein her­kömm­li­ches Sham­poo , wel­chem das Was­ser ent­zo­gen wur­de. Es hat also die klas­si­schen Inhalts­stof­fe eines nor­ma­len Sham­poos. Fes­tes Sham­poo schäumt in der Regel so stark wie ein flüs­si­ges Sham­poo, eine Sau­re Rin­se ist nicht nötig. Auch hier gibt es unter­schied­li­che Sham­poos mit unter­schied­li­chen Inhalts­stof­fen, von rei­nen Natur­pro­duk­ten bis hin zu Pro­duk­ten mit mehr künst­li­chen Stof­fen wie zum Bei­spiel Ten­si­den.

Ich habe das fes­te Sham­poo aus­pro­biert und war mit dem Wasch­ergeb­nis und der Hand­ha­bung sehr zufrie­den.

Im Zuge des Umwelt­be­wusst­seins, weni­ger Plas­tik, kei­ne Umver­pa­ckung, kei­ne künst­li­chen Inhalts­stof­fe, sind Haar­sei­fen oder fes­te Sham­poos im Kom­men.

Für Men­schen mit nur einer funk­ti­ons­fä­hi­gen Hand sind sie mei­nes Erach­tens eine gute Alter­na­ti­ve, die man wenigs­tens aus­pro­bie­ren soll­te.

Einhand Eierhalter “mano”

Wie löff­le / esse ich mit einer Hand ein Früh­stücks­ei?

Die­se Fra­ge wur­de uns des öfte­ren gestellt.
Gemüt­lich mit der Fami­lie am Sonn­tags-Früh­stücks­tisch sit­zen, aus­gie­big früh­stü­cken oder brun­chen. Ein Früh­stücks­ei gehört da ein­fach dazu und es ist ein Stück Lebens­qua­li­tät, dies allei­ne und ohne Hil­fe zu bewerk­stel­li­gen.

Wer es mal ver­sucht hat, mit einer Hand ein Früh­stücks­ei kom­plett aus­zu­löf­feln, der hat sicher­lich schnell gemerkt, wie schwie­rig ‚ja unmög­lich das mit einer Hand zu machen ist. Das Ei dreht sich im Eier­be­cher oder man hebt es mit­samt dem Inhalt aus dem Eier­be­cher hin­aus.

Nach lan­gem Tüf­teln und Über­le­gen haben wir den Ein­hand Eier­hal­ter „mano“ ent­wi­ckelt.
Er ist ein­fach zu bedie­nen und passt auf die gän­gi­gen Eier­grö­ßen. Sie brau­chen kei­nen spe­zi­el­len Eier­be­cher dazu, ein han­dels­üb­li­cher etwas nied­ri­ger Eier­be­cher eig­net sich dafür am bes­ten.
Sie legen den Eier­hal­ter „mano“ ein­fach auf das gekoch­te Ei in Ihren sowie­so schon vor­han­de­nen Eier­be­cher. Das konisch gestal­te­te Loch umschließt das Ei und fixiert es. Durch das Gewicht des Eier­hal­ters rutscht das Ei nicht weg, es dreht sich nicht und man kann es auch nicht mehr mit dem Löf­fel anhe­ben. Jetzt kön­nen Sie mit einer Hand ein Ei essen, ganz ohne frem­de Hil­fe.
Damit sie sehen, wie ein­fach das Prin­zip ist, haben wie einen klei­nen Film erstellt und zei­gen, wie leicht Sie das Früh­stücks­ei mit einer Hand aus­löf­feln kön­nen.

Der Ein­hand Eier­hal­ter „mano“ ist aus Edel­stahl und kann in der Spül­ma­schi­ne gewa­schen wer­den.
Durch sein fla­ches Pro­fil ist er gut und platz­spa­rend in der Besteck­schub­la­de zu ver­stau­en.

Diagnose Schlaganfall

Zum Thema Schlaganfall

Wir emp­feh­len Ihnen heu­te einen Arti­kel im Wies­ba­de­ner Kurier vom 18.02.2018:

Dia­gno­se Schlag­an­fall mit 24 Jah­ren: Auf einen Schlag ist alles anders

Schlaganfall!“

Es ist nur die­ses eine Wort, das ich aus den Erklä­run­gen einer jun­gen Ärz­tin auf­schnap­pe, die mir wenig spä­ter im Kli­ni­kum Darm­stadt mei­ne unfass­ba­re Dia­gno­se über­bringt. Zu die­sem Zeit­punkt habe ich schon eini­ge Unter­su­chun­gen hin­ter mir, die ich in einer für mein quir­li­ges Wesen so völ­lig unty­pi­schen – stoi­schen Ruhe über mich erge­hen ließ.

Die Autorin des Arti­kels hat dazu ein Buch ver­öf­fent­licht:
Mei­ke Mitt­mey­er- Riehl:
„Der Spalt: Wie mich – 24, schlank,
sport­lich, Nicht­rau­che­rin – der Schlag traf“;
2016; neo­pu­bli GmbH, Ber­lin; 14,99 Euro

Kindern eine Stimme

Kin­dern eine Stim­me!“ — UNICEF und Deut­sches Kin­der­hilfs­werk geben Mot­to zum Welt­kin­der­tag 2017 bekannt

Kin­dern eine Stim­me geben!“ – unter die­ses Mot­to stel­len UNICEF Deutsch­land und das Deut­sche Kin­der­hilfs­werk den dies­jäh­ri­gen Welt­kin­der­tag am 20. Sep­tem­ber. Im Vor­feld der Bun­des­tags­wahl rufen die Kin­der­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen gemein­sam dazu auf, mehr Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten für Kin­der und Jugend­li­che in Deutsch­land zu schaf­fen.

Im unmit­tel­ba­ren Lebens­um­feld der Kin­der, in Schu­len und Kitas, in Städ­ten und Gemein­den, aber auch auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne müs­sen Kin­der und Jugend­li­che Gele­gen­hei­ten bekom­men, ihre Ide­en und Mei­nun­gen ein­zu­brin­gen. Bei der Bun­des­tags­wahl dür­fen Kin­der nicht mit abstim­men. Des­halb appel­lie­ren das Deut­sche Kin­der­hilfs­werk und UNICEF an die Par­tei­en, Kin­der­in­ter­es­sen in ihren Wahl­pro­gram­men zu berück­sich­ti­gen und in kon­kre­te Poli­tik für Kin­der umzu­set­zen.

Um uns für die Belan­ge und Bedürf­nis­se von Kin­dern ein­zu­set­zen müs­sen wir Kin­dern die Mög­lich­keit geben, sich Gehör zu ver­schaf­fen. Nur so schaf­fen wir die Basis für eine gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung Deutsch­lands, die dem demo­gra­fi­schen Wan­del Rech­nung trägt und die Rech­te von Kin­dern ste­tig zur Gel­tung bringt. Auch fast 25 Jah­re nach Inkraft­tre­ten der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on in Deutsch­land müs­sen wir in unse­rem Land eine anhal­ten­de Aus­blen­dung und Ver­drän­gung von Kin­der­in­ter­es­sen fest­stel­len. Wir brau­chen eine Kin­der­po­li­tik, die nicht nur Poli­tik für Kin­der macht, son­dern auch Poli­tik mit Kin­dern“, betont Hol­ger Hof­mann, Bun­des­ge­schäfts­füh­rer des Deut­schen Kin­der­hilfs­wer­kes.

Quel­le: http://www.weltkindertag.de/wkt/index.php/presse [20.09.2017 09:00]

Nagel

Lie­be Frau G., den Nagel in ein Holz ein­schla­gen, mit einer Hand, ist auf jeden Fall mög­lich. Damit wir nicht nur dar­über schrei­ben, zei­gen wir Ihnen 2 Mög­lich­kei­ten wie die­se Auf­ga­be zu erle­di­gen ist.

Die ers­te Mög­lich­keit ist ein Schaum­stoff­stück, in das ein Schnitt mit der Sche­re gemacht wur­de, so wie im Bild gezeigt. Nun kann das Schaum­stoff­stück auf das Brett gelegt und der Nagel in den Schlitz gesteckt wer­den. Mit dem Ham­mer den Nagel leicht in das Holz trei­ben bis er steckt. Das Schaum­stoff­stück wird seit­lich abge­zo­gen und der Nagel kann jetzt mit dem Ham­mer fer­tig ver­senkt wer­den.

Die zwei­te Mög­lich­keit zei­gen wir Ihnen in einem kur­zen Film.