Archiv der Kategorie: Tipps und Tricks

Die Notfalldose

Erste Hilfe aus dem Kühlschrank

Wir möch­ten die­se genia­le Idee auf­grei­fen und wür­den uns sehr wün­schen, dass sie sich wei­ter ver­brei­tet. Was pas­siert, wenn ich zu Hau­se Hil­fe benö­ti­ge, wenn der Ret­tungs­dienst kommt?
Die meis­ten Men­schen haben zu Hau­se bereits einen Not­fall­plan, einen Impf­pass und einen Medi­ka­men­ten­plan, even­tu­ell auch eine Pati­en­ten­ver­fü­gung.

Wenn sie Hil­fe benö­ti­gen: wel­cher Ange­hö­ri­ge soll infor­miert wer­den? Wie ist die­ser erreich­bar? Auch die Fra­ge nach der Kran­ken­ver­si­che­rung kann in Not- und Stress-Situa­tio­nen nicht immer zuver­läs­sig beant­wor­tet wer­den. Zu sehr ist man zum Bei­spiel auf­ge­regt und ver­gisst etwas, ein­mal abge­se­hen bei Ohn­macht oder Bewusst­lo­sig­keit.

Meist ist es für die Ret­ter nicht mög­lich her­aus­zu­fin­den, wo sich die Not­fall­da­ten im Haus­halt befin­den. Aber auch für Ange­hö­ri­ge, Freun­de, Bekann­te ist dies in Not­si­tua­tio­nen eine gro­ße Hil­fe.

Die Notfalldose ist die Lösung.

Haus­tür ⇒ Küche ⇒ Kühl­schrank ⇒ Not­fall­in­for­ma­ti­on

 

Sie steht immer in der KÜHL­SCHRANK­TÜR und ist mit dem oben im Bild gezeig­ten Auf­kle­ber gekenn­zeich­net.
Ein Auf­kle­ber auf der Innen­sei­te der Woh­nungs­tü­re und auf der Kühl­schrank­tü­re gibt den Ret­tern den Hin­weis, wo sie die not­fall­re­le­van­ten Infor­ma­tio­nen fin­den.

Die wich­ti­gen Not­fall­da­ten wer­den in ein Not­fall­blatt ein­ge­tra­gen. Das Not­fall­blatt wird gerollt und in die Dose gege­ben.

Zum Bei­spiel fin­den die Ret­tungs­diens­te jetzt in der Dose:

  • Name, Geburts­da­tum
  • Kran­ken­kas­se
  • Ange­hö­ri­ger oder Kon­takt­per­so­nen mit Kon­takt­da­ten wie Tele­fon­num­mer
  • Haus­arzt
  • Medi­ka­ti­on, All­er­gi­en, Krank­hei­ten
  • benö­tig­te Hilfs­mit­tel
  • Daten der unter­stüt­zen­den Diens­te oder Ein­rich­tun­gen

Die Not­fall­da­ten haben somit einen fes­ten Ort und kön­nen in jedem Haus­halt ein­fach gefun­den wer­den. Wir fin­den, das ist eine sehr sinn­vol­le Idee, die nicht nur für den älte­ren Men­schen hilf­reich ist. Auch jün­ge­re Men­schen kön­nen einen Not­fall erlei­den, zum Bei­spiel durch All­er­gi­en oder Dia­be­tes. Die­se Vor­er­kran­kung muss bei einer Behand­lung berück­sich­tigt wer­den.

Fra­gen Sie bei Ihrer Gemein­de, Senio­ren­bei­rat oder Ihrer Kran­ken­kas­se nach. Vie­ler­orts wird die­ser klei­ne Not­fall­hel­fer ver­güns­tigt oder auch umsonst abge­ge­ben.

Die Not­fall­do­se — ein klei­ner aber genia­ler Hel­fer in der Not, der mög­li­cher­wei­se Leben ret­ten kann.

Haare waschen mit einer Hand

Eine Sham­poo­fla­sche öff­nen schafft man in der Regel mit einer Hand. Aber wie bekom­me ich das Sham­poo ohne gro­ße Ver­lus­te auf den Kopf?
In der Reha­bi­li­ta­ti­on lernt man dies in der Regel mit fol­gen­der Tech­nik:
In der Dusche auf dem Dusch­ho­cker sit­zend, etwas Sham­poo auf den Ober­schen­kel geben, es mit den Fin­gern so gut wie mög­lich auf­neh­men und ab auf den Kopf. Ich fand das schon immer schwie­rig, da viel Sham­poo wo anders lan­det als es soll.
Eine ande­re Mög­lich­keit ist, das Sham­poo direkt auf den Kopf zu schüt­ten. Eben­falls unprak­tisch, da die Dosie­rung schlecht zu hand­ha­ben ist.
Mir gefällt die Lösung der Haar­sei­fe oder auch des fes­ten Sham­poos sehr gut.
In immer mehr Dro­ge­rie­märk­ten fin­den sich mitt­ler­wei­le Haar­sei­fen oder fes­te Sham­poos. Sie schau­en aus wie ein her­kömm­li­ches Stück Sei­fe, haben aber spe­zi­el­le, für das Haar pas­sen­de Inhalts­stof­fe.
Von der Hand­ha­bung sind sie sim­pel:
Sie rei­ben die Sei­fe in Ihr nas­ses Haar und waschen Ihre Haa­re wie gewohnt. Allei­ne durch das Rei­ben der Sei­fe auf dem nas­sen Haar ver­teilt sich die Sei­fe sehr gut und schäumt auf. Die Sei­fe lässt sich leicht aus­wa­schen.
Die Sei­fen­stü­cke las­sen sich gut grei­fen, man kann auch ein Stück abschnei­den, um sie zu ver­klei­nern. Nach dem Gebrauch legt man sie in eine Sei­fen­scha­le zum Trock­nen.
Es gibt ver­schie­den Sor­ten an Sei­fe für diver­se Haar­ty­pen. Ob tro­cke­nes Haar, ob fet­ti­ges oder zu Schup­pen nei­gen­des Haar. Sie sind sehr ergie­big und man kann mit einem Sei­fen­stück sei­ne Haa­re oft­mals waschen.


Haar­sei­fen und fes­te Sham­poos sehen gleich aus und sind somit nicht leicht zu unter­schei­den. Die bei­den Pro­duk­te unter­schei­den sich durch ihre Grund­zu­ta­ten. Bei der Haar­sei­fe sind das: Lau­ge und Fett oder Öl. Bei fes­tem Sham­poo sind Ten­si­de auf Zucker- oder Kokos­ba­sis oder Sodi­um Lau­ryl Sul­fat (SLS) bezie­hungs­wei­se Sodi­um Laureth Sul­fat (SLES) die Grund­zu­ta­ten.


Haarseifen

sind tat­säch­lich soge­nann­te gesie­de­te Sei­fen mit der Grund­zu­tat Lau­ge und Fett, die bei der Her­stel­lung mit­ein­an­der ver­sei­fen. Je nach­dem mit wel­chen Fet­ten oder Ölen die Sei­fen her­ge­stellt wur­den, sind sie mehr oder weni­ger rück­fet­tend. Haar­sei­fen schäu­men meist wenig auf. Sie haben den Nach­teil, dass sie bei sehr kalk­hal­ti­gen Was­ser eine soge­nann­te „Kalk­sei­fe“ bil­den kön­nen. Man bemerkt dies nach dem Haa­re­wa­schen. Es bleibt das Gefühl zurück, dass Rück­stän­de von der Sei­fe im Haar ver­blie­ben sind. Abhil­fe schafft hier eine soge­nann­te „Sau­re Rin­se“. Dies ist eine Haar­spü­lung nach der Haar­wä­sche mit einer spe­zi­el­len Mischung aus Apfel­es­sig und Was­ser.

Festes Shampoo

ist, ein­fach beschrie­ben, ein her­kömm­li­ches Sham­poo , wel­chem das Was­ser ent­zo­gen wur­de. Es hat also die klas­si­schen Inhalts­stof­fe eines nor­ma­len Sham­poos. Fes­tes Sham­poo schäumt in der Regel so stark wie ein flüs­si­ges Sham­poo, eine Sau­re Rin­se ist nicht nötig. Auch hier gibt es unter­schied­li­che Sham­poos mit unter­schied­li­chen Inhalts­stof­fen, von rei­nen Natur­pro­duk­ten bis hin zu Pro­duk­ten mit mehr künst­li­chen Stof­fen wie zum Bei­spiel Ten­si­den.

Ich habe das fes­te Sham­poo aus­pro­biert und war mit dem Wasch­ergeb­nis und der Hand­ha­bung sehr zufrie­den.

Im Zuge des Umwelt­be­wusst­seins, weni­ger Plas­tik, kei­ne Umver­pa­ckung, kei­ne künst­li­chen Inhalts­stof­fe, sind Haar­sei­fen oder fes­te Sham­poos im Kom­men.

Für Men­schen mit nur einer funk­ti­ons­fä­hi­gen Hand sind sie mei­nes Erach­tens eine gute Alter­na­ti­ve, die man wenigs­tens aus­pro­bie­ren soll­te.

Nagel

Lie­be Frau G., den Nagel in ein Holz ein­schla­gen, mit einer Hand, ist auf jeden Fall mög­lich. Damit wir nicht nur dar­über schrei­ben, zei­gen wir Ihnen 2 Mög­lich­kei­ten wie die­se Auf­ga­be zu erle­di­gen ist.

Die ers­te Mög­lich­keit ist ein Schaum­stoff­stück, in das ein Schnitt mit der Sche­re gemacht wur­de, so wie im Bild gezeigt. Nun kann das Schaum­stoff­stück auf das Brett gelegt und der Nagel in den Schlitz gesteckt wer­den. Mit dem Ham­mer den Nagel leicht in das Holz trei­ben bis er steckt. Das Schaum­stoff­stück wird seit­lich abge­zo­gen und der Nagel kann jetzt mit dem Ham­mer fer­tig ver­senkt wer­den.

Die zwei­te Mög­lich­keit zei­gen wir Ihnen in einem kur­zen Film.

 

Elektroschrott

Das Tele­fon ist kaputt, der Fern­se­her geht nicht mehr, der PC hat sei­ne bes­ten Tage hin­ter sich gebracht und arbei­tet nicht mehr so wie er soll. Was nun? Klar, ein Ersatz­ge­rät muss her. Aber auch das alte und defek­te Gerät muss weg.
Bis­her haben Sie die­se Gerä­te der kom­mu­na­len Ver­wer­tung zufüh­ren müs­sen. Was dann bedeu­tet hat, dass Sie das defek­te Elek­tro­ge­rät zu einem kom­mu­na­len Ent­sor­gungs­ort (in unse­rer Gegend: “Bau­hof”) brin­gen muss­ten. Seit kur­zem kön­nen Sie Ihre Elek­tro- Alt­ge­rä­te auch im Geschäft zurück­ge­ben.
Das Umwelt­bun­des­amt schreibt dazu: “Bis­her konn­ten Alt­ge­rä­te flä­chen­de­ckend nur bei den Kom­mu­nen ent­sorgt wer­den. Ab dem 24. Juli 2016 ist das auch in gro­ßen Geschäf­ten – mit einer Ver­kaufs­flä­che für Elek­tro­ge­rä­te von min­des­tens 400 Qua­drat­me­tern – mög­lich. Die­se Rück­nah­me­pflicht gilt prin­zi­pi­ell auch für den Ver­sand­han­del, in dem Fall bezieht sich die Min­dest­flä­che von 400 Qua­drat­me­tern auf die gesam­te Lager- und Ver­sand­flä­che des Händ­lers. Ob Sie Ihre Alt­ge­rä­te ein­fach an den Händ­ler schi­cken kön­nen oder die­ser eine ande­re Form der Rück­nah­me ein­rich­tet, bleibt dem Händ­ler über­las­sen.

Das Elek­tro­ge­setz (Elek­troG) soll:

  • die Gesund­heit und die Umwelt vor schäd­li­chen Sub­stan­zen aus Elek­tro- und Elek­tro­nik­ge­rä­ten schüt­zen
  • die Abfall­men­gen durch Wie­der­ver­wen­dung oder Ver­wer­tung (Recy­cling) ver­rin­gern
  • die Abga­be von Alt­ge­rä­ten bei jedem ver­pflich­te­ten Händ­ler spä­tes­tens ab dem 24. Juli 2016 ermög­li­chen

Bei jedem Neu­kauf kön­nen Sie dort ein ver­gleich­ba­res Alt­ge­rät kos­ten­los abge­ben. Wenn der Kun­de bereits beim Kauf eines Geräts mit­teilt, bei der Aus­lie­fe­rung des Neu­ge­rä­tes nach Hau­se das alte Gerät zurück­zu­ge­ben, ist die Rück­ga­be eben­falls kos­ten­los. Klei­ne Gerä­te mit einer Kan­ten­län­ge bis zu 25 Zen­ti­me­tern, zum Bei­spiel Han­dys oder Radio­we­cker, kön­nen Sie in den gro­ßen Geschäf­ten auch ohne Neu­kauf kos­ten­los und in haus­halts­üb­li­cher Men­ge abge­ben. Dabei ist es egal, wo die Alt­ge­rä­te ursprüng­lich gekauft wur­den – einen Kas­sen­zet­tel oder ähn­li­ches müs­sen Sie also nicht vor­le­gen. Wenn Sie unsi­cher sind, ob und wie Ihr Händ­ler Alt­ge­rä­te zurück nimmt, fra­gen Sie nach – es ist ihr gutes Recht.”

Was Sie noch inter­es­sie­ren könn­te: “Vom Umwelt­bun­des­amt mit der Wahr­neh­mung hoheit­li­cher Auf­ga­ben betraut, regis­triert die stif­tung ear die Her­stel­ler von Elek­tro- und Elek­tro­nik­ge­rä­ten und koor­di­niert die Bereit­stel­lung der Sam­mel­be­häl­ter und die Abho­lung der Alt­ge­rä­te bei den öffent­lich-recht­li­chen Ent­sor­gungs­trä­gern in der gesam­ten Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.” Hier­zu fin­den Sie einen Fly­er auf unse­rer Down­load Sei­te.

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reak­tor­si­cher­heit (http://bmub.bund.de) unter­hält auch eine Sei­te, die sich spe­zi­ell an Kin­der rich­tet. Ehr­lich gesagt fand ich die Sei­te sehr gut les­bar und fast ver­ständ­li­cher als die offi­zi­el­le Sei­te — aber das ist nur mein per­sön­li­cher Ein­druck, Machen Sie sich doch selbst ein Bild davon.

Bei­trags­bild von:
Mikro­Lo­gi­ka
Quel­le: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Handy_schrott_mobile_phone_scrap.jpg?uselang=de

Knoblauch

Mit Knob­lauch kann man Spei­sen ver­fei­nern und auch gut wür­zen. Wei­ter­hin ist der Knob­lauch bekann­ter­ma­ßen auch als sehr gesund aner­kannt.

Die Erläu­te­run­gen in der Schrift De mate­ria medi­ca des anti­ken Arz­tes Peda­ni­os Dioscuri­des aus dem ers­ten Jahr­hun­dert, der (in Buch II, Kapi­tel 152) den Knob­lauch aus­führ­lich für viel­fäl­ti­ge Ein­sät­ze in der Medi­ka­ti­on emp­foh­len hat­te, blie­ben auch für das gesam­te Mit­tel­al­ter maß­geb­lich, wo etwa Biss­wun­den (wie von Hun­den oder Schlan­gen), Haar­aus­fall, Zahn­schmer­zen, Haut­aus­schlä­ge, Lun­gen­lei­den oder Mens­trua­ti­ons­stö­run­gen damit behan­delt wur­den. Im Spät­mit­tel­al­ter wur­de der Knob­lauch, der ganz all­ge­mein als ent­gif­tend galt, auch gegen die Pest ange­wandt. Text­quel­le: https://de.wikipedia.org/wiki/Knoblauch

Knob­lauch (Alli­um sati­vum) ist eine Pflan­zen­art aus der Gat­tung Lauch (Alli­um). Sie wird als Gewürz- und Heil­pflan­ze genutzt.
Knob­lauch wur­de in Deutsch­land zur Arznei­pflan­ze des Jah­res 1989 gewählt.

Knob­lauch beugt Throm­bo­sen vor und sta­bi­li­siert den Blut­druck. Auch Alte­rungs­pro­zes­se des Gefäß­sys­tems (Arte­rio­skle­ro­se) kön­nen mit dem Knob­lauch ein­ge­dämmt wer­den. Über­dies ver­bes­sert er die Fließ­ei­gen­schaf­ten des Blu­tes, erwei­tert und ent­spannt die Gefä­ße und trägt somit zu einer Nor­ma­li­sie­rung eines zu hohen Blut­dru­ckes bei.

Ein Gedan­ke wert ist auch die bes­se­re Ver­sor­gung der Zel­len des Gehirns und des Augen­hin­ter­grun­des durch die gefäß­er­wei­tern­de Wir­kung des Alli­cins, wel­che im Hin­blick auf Erkran­kun­gen wie Alz­hei­mer, Demenz, grau­er und grü­ner Star usw. nicht unin­ter­es­sant sein dürf­te. Auch ste­cken Sapo­ni­ne im Knob­lauch, sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe mit posi­ti­ven Ein­flüs­sen auf die Regu­lie­rung der Blut­fet­te (Cho­le­ste­rin). Sie tra­gen somit zu einem ver­bes­ser­ten Blut­fluss sowie einer erhöh­ten Spann­kraft der Gefä­ße bei.
Ajo­en ist eben­falls eine Schwe­fel­ver­bin­dung im Knob­lauch. Sie ver­dünnt das Blut auf natür­li­che Wei­se, indem sie den Gerin­nungs­stoff Fibrin abbaut. Mit Hil­fe all die­ser unter­schied­li­chen Stof­fe kann Knob­lauch Blut­ge­rinn­seln ent­ge­gen wir­ken und Throm­bo­sen sowie Schlag­an­fäl­len vor­beu­gen – und zwar im Gegen­satz zu blut­ver­dün­nen­den Medi­ka­men­ten auf ganz natür­li­che Wei­se und ohne Neben­wir­kun­gen. Text­quel­le: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/knoblauch.html

Ein Rezept, das sehr inter­es­sant klingt, fin­den Sie hier, unter vie­len ande­ren Rezep­ten: http://www.chefkoch.de/rezepte/1198501225740619/Eingelegter-Knoblauch-Camembert.html

Bei­trags­bild:
Quel­le: http://www.flickr.com/photos/11939863@N08/3793285991/in/photostream/ Urhe­ber: Dubrav­ko Sorić SoraZG on Flickr

Dropbox

Micha­el sag­te neu­lich zu mir: “Drop­box ler­ne ich mei­nen Senio­ren auf jeden Fall immer.” Die­ser Satz blieb mir im Gedächt­nis. Aber wor­um geht es? Micha­el unter­rich­tet Senio­ren, die den Umgang mit dem PC ler­nen wol­len. Und ganz offen­sicht­lich lernt er den Teil­neh­mern den Umgang mit dem Online-Dienst Drop­box. Mir war nur nicht klar, wie­so das wich­tig sein soll. Aber zuerst zur Drop­box. Wenn man sich bei Drop­box anmel­det, erhält man die Mög­lich­keit, Datei­en auf einem Ser­ver zu spei­chern. Die­se Datei­en macht man für bestimm­te Men­schen sicht­bar, näm­lich denen, die man dazu ein­lädt.

Man kann dann unab­hän­gig vom benutz­ten Gerät auf die Drop­box zugrei­fen, es muss nur einen Inter­net­brow­ser haben. Bil­der kann man anse­hen oder her­un­ter­la­den oder auch dru­cken. War­um ist das jetzt für Senio­ren gut? Sie ahnen es sicher­lich schon. So kön­nen Kin­der ganz ein­fach ihre Eltern an ihrem Leben teil­ha­ben las­sen. Ein Bild mit dem Smart­pho­ne oder Tablet-PC gemacht und ab damit in die Drop­box, im sel­ben Moment kann Oma und Opa sehen, was die Kin­der und/oder Enkel machen. Dabei sein ohne direkt vor Ort zu sein. Eine pri­ma Sache fin­den wir. Das geht aber nur, wenn Senio­ren auch den PC bedie­nen kön­nen und dar­um der Kurs vom Micha­el.

Bei­trags­bild Quel­le: wiki­pe­dia — foto­al­bum

Schick am Tisch

Frühstücksbrett “Maxi”

Die­se Anfra­ge schick­te uns Mar­ga­re­te L. vor vier Wochen per Fax.

Lie­bes team-hilf­reich, könn­ten Sie mir ein Acryl­brett­chen ohne Stif­te schi­cken? Ich wür­de ger­ne mit mei­ner Toch­ter mit dem glei­chen Geschirr früh­stü­cken. Es sieht doch der Früh­stücks­tisch viel schö­ner aus, wenn wir das glei­che Brett­chen ver­wen­den wür­den…”

Eine gute Idee. Scha­de nur, dass wir nicht selbst dar­auf gekom­men sind. Egal. Wir haben zuerst gedacht, das ist ja ein­fach. Nur die Stif­te und die Boh­run­gen weg­las­sen und schon hat es sich. Aber lei­der sah das irgend­wie komisch aus auf unse­rem Tisch. Es dau­er­te ein wenig, um zu sehen, dass die Grö­ßen der bei­den Brett­chen nicht zuein­an­der pass­ten. Für den “Mecki”, der zum Bestrei­chen einer Brot­schei­be mit einer Hand kon­zi­piert ist, passt die Grö­ße gut. Nur das zwei­te Brett­chen wirk­te ohne die Stif­te ein­fach zu klein. Also machen wir es ein­fach grö­ßer. Von wegen ein­fach. Das war gar nicht ein­fach, mal zu lang mal zu breit. Zum Glück haben wir mit Holz expe­ri­men­tiert! Die Lösung war der “Gol­de­ne Schnitt”. Jetzt passt das Zusam­men­spiel von Län­ge und Brei­te und wir fin­den das Ergeb­nis auf dem Tisch rich­tig schick.

Wie schon beim “Mecki” erwähnt, auf Acryl kön­nen Sie nicht ohne Schnitt­mar­ken schnei­den. Das Acryl lei­det optisch und sieht nicht mehr so schön aus. Des­we­gen emp­feh­len wir Ihnen auch die sanf­te Rei­ni­gung des Früh­stücks­bret­tes “Maxi”. Ver­wen­den Sie bit­te kei­ne Glit­zi-Schwäm­me, Topf­rei­ni­ger oder Micro­fa­ser­tü­cher. Die­se Rei­ni­gungs­ar­ti­kel kön­nen sehr stark krat­zen und wür­den die Ober­flä­che even­tu­ell zer­stö­ren. Scheu­er­pul­ver, Alko­hol und Lösungs­mit­tel oder ähn­li­ches dür­fen Sie zum Rei­ni­gen selbst­re­dend nicht ver­wen­den. Etwas Spül­mit­tel und einen wei­chen Schwamm — “Maxi” bleibt schick und schön.

Ab kom­men­den Mon­tag kön­nen Sie den “Maxi” in unse­rem Shop für 24,45€ bestel­len.

Gefahrstoffkennzeichnung im Haushalt [2]

Gehen Sie doch mal Ihren Haus­halt durch und schau­en Sie sich auf­merk­sam die Ver­pa­ckun­gen an. Sie wer­den über­rascht sein, auf wie vie­len Pro­duk­ten Gefahr­stoff­sym­bo­le ange­bracht sind. Das fängt bei Far­ben und Lacken an, geht über Kleb­stof­fe, erreicht Putz­mit­tel, streift die Küche mit dem Spül­mit­tel und endet dann in der Gara­ge beim Ben­zin­ka­nis­ter für den Rasen­mä­her. Aber war­um erzäh­le ich Ihnen das alles? Ich hal­te es für sehr sinn­voll, wenn man sich vor Augen führt, wel­che “Gift­kü­che” man unter Umstän­den daheim hat. Außer­dem glau­be ich, dass es Sinn macht sich mit den Gefahr­stof­fen soweit aus­ein­an­der zu set­zen, dass man weiß, wo beson­de­re Vor­sicht gebo­ten ist.
Jeder Gefahr­stoff ist gut zu hand­ha­ben wenn man weiß, wie man rich­tig damit umgeht. Braucht man Hand­schu­he bei der Ver­wen­dung? Macht eine Schutz­bril­le Sinn? Wird der Stoff ver­dünnt und wenn ja in wel­chem Ver­hält­nis? Wie wird das Rest­ge­bin­de fach­ge­recht ent­sorgt.
Zu guter Letzt, auch wenn ich hof­fe dass Sie das nie brau­chen wer­den, den­ken Sie dar­an bei einem Unfall mit einem Gefahr­stoff, bei­spiels­wei­se dem Ver­schlu­cken, die Ver­pa­ckung oder wenigs­tens den Pro­dukt­na­men an den Arzt wei­ter­zu­ge­ben.

Zur bes­se­ren Les­bar­keit habe ich die unten ste­hen­den Lis­te stark ver­ein­facht. Ent­schei­dend zur Ein­stu­fung eines Stof­fes oder Gemi­sches sind natür­lich wesent­lich die Gefah­ren­hin­wei­se betei­ligt, zum Bei­spiel: “H301 = gif­tig bei Ver­schlu­cken”.
In die­sem Rah­men alle Gefah­ren­hin­wei­se und deren Sys­te­ma­tik auf­zu­zei­gen sprengt aber sicher­lich den Rah­men die­ses Blogs. Wer hier mehr wis­sen möch­te, fin­det auf der Sei­te http://www.baua.de/de/Startseite.html einen guten Ein­stieg in die Inter­net­re­cher­che. Alter­na­tiv geben die ver­schie­de­nen Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten auch immer Aus­künf­te in Sicher­heits­fra­gen.

bis­he­ri­ge Bezeich­nungaltes Sym­bol
GHS Sym­bolBei­spiel im Haus­halt
Explo­si­ve Stoffe/Gemische
Explo­siv
bers­ten­de KugelGHS_Symbol_explosGas­fla­schen
Leicht und Hoch­ent­zünd­lichFlam­meGHS_Symbol_flammeBen­zin­ka­nis­ter in der Gara­ge
Brand­för­derndFlam­me auf einer KugelGHS_Symbol_rondflamFeu­er­zeug­ben­zin, Spi­ri­tus
GHS_Symbol_bottleGas­fla­schen
ÄtzendReagenz­glasGHS_Symbol_acid_redRohr­rei­ni­gungs­mit­tel
Gif­tig und sehr gif­tigToten­kopfGHS_Symbol_skullInsek­ten­ver­nich­tungs­mit­tel
Gesund­heits­schäd­lichKreuzGHS_Symbol_silhoueteGrill­an­zün­der
Rei­zendKreuzGHS_Symbol_exclamEnt­kal­ker
Umwelt­ge­fähr­lichFisch und BaumGHS_Symbol_Aquatic-pollut-redHeiz­öl