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Umstieg auf Ubuntu [2]

Ubuntu ein Betriebssystem mit vielen Gesichtern

Ein­fach mal ein­schal­ten und se­hen was uns mit Ubun­tu er­war­tet, das ist un­sere Her­an­ge­hens­wei­se beim Umstieg auf das neu­es Betriebs­sys­tem ge­we­sen. Nach­dem wir unse­re PCs zum Arbei­ten brau­chen, haben wir die ers­ten Ein­drü­cke auf einem Test­rech­ner gewon­nen. Die­se Test­pha­se ist zu unse­rer Zufrie­den­heit ver­lau­fen und wir konn­ten die meis­ten Auf­ga­ben erle­di­gen. Unse­re Schwie­rig­kei­ten hat­ten wir aber mit den uns unbe­kann­ten Namen von Pro­gram­men. Was ist Nau­ti­lus, Dash, Nepo­muk und Wine? Hier muss man sagen ist es für einen Umstei­ger nicht gera­de leicht und selbst­er­klä­rend.

Mate Desktop
Das Menue vom MATE Desk­top

Aber es gibt vie­le Inter­net­sei­ten, auf denen man sich zu allen mög­li­chen The­men rund um Ubun­tu infor­mie­ren kann und nach unse­rer Erfah­rung auch muss. Eine wei­te­re Über­ra­schung erleb­ten wir, als wir eine Ver­knüp­fung zu einem Pro­gramm auf den Desk­top anle­gen woll­ten. Das hat erst ein­mal nicht funk­tio­niert, da wir kei­ne pro­gramm­tech­ni­sche Mög­lich­keit dazu gefun­den haben. Auch hier hat das Inter­net wei­ter gehol­fen und mit dem Pro­gramm “Star­ter” waren wir dann auch in der Lage, Ver­knüp­fun­gen zu erzeu­gen. Alles in allem hat uns das Umstei­gen auf das neue Sys­tem schon gefal­len, aber so rich­tig rund emp­fan­den wir die Sache für uns als Neu­lin­ge nicht. In eini­gen Arti­keln zu Ubun­tu mit dem Desk­top Unity haben wir dann gele­sen, dass es auch ande­re Desk­tops gibt, die man par­al­lel instal­lie­ren kann. Das war dann der Weg, der uns end­gül­tig zum Umstieg auf Ubun­tu bewo­gen hat. Wir sind über ein paar Umwe­ge dann beim Desk­top “MATE” gelan­det. Plötz­lich erscheint das Sys­tem über­schau­bar und an vie­len Stel­len auch selbst­er­klä­rend. Neh­men wir die vor­hin beschrie­be­ne Ver­knüp­fung. In MATE braucht man nur die rech­te Maus­tas­te und schon kann man einen Star­ter (Ver­knüp­fung) anle­gen. Das klingt gewohnt und ist auch ein­fach zu bedie­nen. Es gibt ein bekannt erschei­nen­des Pro­gramm-Menue, in dem man fin­det und nicht sucht wie bei Unity. Wir als Umstei­ger kom­men mit dem MATE Desk­top gut zurecht und wol­len kei­nes­falls zurück zu Win­dows.

Umstieg auf Ubuntu

Das team-hilf­reich ist mit sei­nen Rech­nern auf das Betriebs­sys­tem Ubun­tu umge­stie­gen. Für Sie lie­be Leser hat das kei­ne Aus­wir­kun­gen, noch wer­den Sie etwas davon mer­ken.

Ubuntu

Ein gesell­schaft­li­ches Ziel von Ubun­tu ist es, einen Bei­trag dazu zu leis­ten, dass die digi­ta­le Kluft über­wun­den wird. Daher will das Pro­jekt Soft­ware anbie­ten, die für alle Men­schen mög­lichst ohne Ein­schrän­kun­gen und kos­ten­los zur Ver­fü­gung steht. Dies spie­gelt sich auch in der Wahl des Namens wider: Der Begriff Ubun­tu kommt aus den Spra­chen der afri­ka­ni­schen Völ­ker Zulu und Xho­sa und steht für „Mensch­lich­keit“ und „Gemein­sinn“, aber auch für den Glau­ben an ein uni­ver­sel­les Band des Tei­lens, das alles Mensch­li­che ver­bin­det. Auch im Sys­tem selbst sind Anspie­lun­gen auf Afri­ka zu fin­den, etwa das Geräusch einer Busch­trom­mel bei der Anmel­dung oder die bis ein­schließ­lich Ver­si­on 9.10 vor­herr­schen­de brau­ne, an eine Savan­ne erin­nern­de Farb­ge­bung. Alle Ent­wick­ler müs­sen zudem den Code of Con­duct unter­zeich­nen, mit dem sie sich ver­pflich­ten, den Grund­satz der „Mensch­lich­keit“ (dort näher aus­ge­führt als Freund­lich­keit, Respekt vor­ein­an­der, Rück­sicht, Team­ar­beit und ähn­li­ches) sowohl bei der Ent­wick­lung und der Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­der als auch bei dem Umgang mit den Benut­zern ein­zu­hal­ten. Des­halb wer­den in Foren und Mai­ling­lis­ten von Ubun­tu auch typi­sche Anfän­ger­fra­gen in der Regel gedul­dig und freund­lich beant­wor­tet. Das kreis­för­mi­ge Logo von Ubun­tu wird oft durch meh­re­re Men­schen aus unter­schied­li­chen Kul­tur­krei­sen gebil­det. Die­ser „cir­cle of friends” sym­bo­li­siert den Slo­gan von Ubun­tu – „Linux for human bein­gs“.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu

Wir möch­ten unse­ren Blog­bei­trag aber dafür nut­zen, Sie über die­se Ände­rung und deren aus­lö­sen­den Ursprung zu infor­mie­ren.
Bis vor kur­zer Zeit haben wir das Betriebs­sys­tem Windows7 für unse­re Rech­ner benutzt und waren damit auch ganz zufrie­den. Vor gerau­mer Zeit muss­ten wir dann fest­stel­len, dass auf unse­ren Rech­nern Datei­en in nicht uner­heb­li­cher Men­ge und somit auch mit nicht uner­heb­li­chem Spei­cher­platz hin­zu gekom­men waren. Nach ein wenig Recher­che wur­de klar, dass die Vor­be­rei­tung auf das Update von Windows10 dafür ver­ant­wort­lich war.
Was war also pas­siert? Als ein nett gemein­ter Vor­gang zum Nut­zen der Anwen­der, wur­den etli­che der not­wen­di­gen Daten zum Update auf ein neu­es Win­dows Betriebs­sys­tem auf unse­re Rech­ner gela­den. Hier­zu wur­den wir nach unse­rem Emp­fin­den und auch Wis­sens­stand weder hin­rei­chend infor­miert, noch hat man expli­zit unse­re Zustim­mung ein­ge­holt. Auf Ihren Rech­nern dürf­te sich ein ganz ähn­li­ches Bild zeich­nen. Was wur­de nun eigent­lich auf tech­ni­scher Ebe­ne getan? Im Rah­men eines Microsoft-Updates(KB3035583) wur­den die­se vor­hin ange­spro­che­nen Datei­en aus­ge­lie­fert und auf die Win­dows­rech­ner ver­teilt. Auf den betrof­fe­nen Rech­nern wur­de ein ver­steck­tes Ver­zeich­nis mit dem Namen: “$Windows.~BT” ange­legt und mit 3,5 bis 6 Giga­byte Daten gefüllt. Wer einen Rech­ner mit wenig Spei­cher­ka­pa­zi­tät hat oder des­sen Inter­net­ta­rif nach Volu­men abge­rech­net wird, hat durch die­se Prak­tik unter Umstän­den einen erheb­li­chen Nach­teil.
Mit der Vor­ge­hens­wei­se von Micro­soft gehen wir kei­nes­wegs kon­form, noch fin­den wir gut, wie wir als Kun­den behan­delt wur­den. Somit war ein Umstieg auf ein ande­res Betriebs­sys­tem für das team-hilf­reich die logi­sche und kon­se­quen­te Schluss­fol­ge.
In die­ser losen Rei­he zum The­ma “Ubun­tu” wol­len wir Sie an unse­ren Erfah­run­gen teil­ha­ben las­sen. Wir hof­fen, damit zu der einen oder ande­ren Ent­schei­dungs­fin­dung bei­tra­gen zu kön­nen. Aus­drück­lich möch­ten wir dar­auf hin­wei­sen, dass unse­re Erfah­run­gen nicht als Emp­feh­lung für das eine oder ande­re Sys­tem ver­stan­den wer­den kann.
Im nächs­ten Bei­trag wer­den wir auf die ers­ten Schrit­te im neu­en Betriebs­sys­tem zum Spre­chen kom­men, auf unse­re ers­ten Erfah­run­gen, posi­ti­ver wie auch nega­ti­ver Art. Ein­fach mal ein­schal­ten und sehen, was uns mit Ubun­tu erwar­tet, das ist unse­re Her­an­ge­hens­wei­se gewe­sen.